The Clean Routine – Jil Carrara

Sustainable Fashion Blogger
„Die Frauen in meiner Familie sind alle eher Skincare- als Make-Up-Fanatiker.“

Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
 
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
 
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
 
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
 
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
 
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
 
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
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Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
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Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
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Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
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Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
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Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara
 
Powder Paper Clean Routine Jil Carrara

 

Ich habe gerade meinen Bachelor am London College of Fashion in Fashion Styling gemacht und wende das Erlernte jetzt in meinem Blog an, der sich mit nachhaltiger Mode und Naturkosmetik beschäftigt. Ich bin halb Deutsch und halb Italienisch, bin aber in Italien aufgewachsen. Die Deutsche Seite meiner Familie war immer an einem natürlicheren Lebensstil interessiert. In Deutschland ist das einfach normal! Als meine Mutter nach Italien zog, hat sie diese Einstellung mitgebracht. Die Frauen in meiner Familie sind alle eher Skincare- als Make-Up-Fanatiker. Von meiner Großmutter bis zu mir und meinen Schwestern haben wir alle ein Regal voller Kosmetik und tauschen unsere kleinen Tips und Tricks aus, um die Haut von innen zu verbessern, haben aber bloß Mascara und einen einzigen Lippenstift. Meine Großmutter hat mir immer ihr wichtigstes Hautpflege-Mantra eingebläut – ‚Der Schlaf den du vor Mitternacht bekommst ist der, der für deine Haut zählt.‘ Es hilft nicht, bis in die Mittagsstunden zu schlafen, wenn man nicht vor zwölf im Bett war. Die Haut lässt es sich ansehen!

 

„Der Beauty-Ratschlag meiner Mutter, den ich mittlerweile sehr beherzige, ist ‚Trink Wasser.'“

 

Als ich ungefähr 17 war, fing ich an mich sehr bewusst zu ernähren und konnte sofort einen riesigen Unterschied in meinem Hautbild sehen. Das war allerdings auch in etwa der Zeitpunkt zu dem ich die Pubertät verließ, das Timing könnte hier also auch mitgewirkt haben. – Für mich geht es darum, das zu essen was meinem Körper gut tut und für mich persönlich funktioniert. Ich würde sagen ich ernähre mich zu 95% pflanzlich und konzentriere mich auf unverarbeitete Lebensmittel. Die ‚Guten Fette‘ sind besonders wichtig für die Haut und meine Liebe für Avocados kommt mir hier zu Gute. Jeden Tag eine! Der Beauty-Ratschlag meiner Mutter, den ich mittlerweile sehr beherzige, ist ‚Trink Wasser.‘ Die Haut verändert sich wirklich, wenn man den Saft durch Wasser ersetzt und auf gute Wasserqualität achtet, die einen mit vielen Mineralien versorgt. Morgens bin ich eine Zeit lang mit Zitronenwasser gestartet, habe aber kürzlich auf Aloe Vera-Saft umgestellt. Ein Esslöffel in einem großen Glas Wasser am Morgen regt die Verdauung an und soll entgiften. Danach kann das Frühstück kommen.

 

Morgens

Morgens wasche ich mein Gesicht bloß mit Wasser. Ich reinige die Haut abends und denke nicht, dass ich morgens mehr als etwas kaltes Wasser brauche. Genau, kalt! Das soll die Haut straffen. Meine Antwort auf so ziemlich alles im Leben lautet Kokosöl, und das benutze ich morgens auch als Feuchtigkeitspflege. Wenn sich meine Haut mal besonders trocken anfühlt, sprühe ich etwas Rosenwasser ins Gesicht. Meine Kindheit habe ich zwischen Italien und Deutschland verbracht und lebe jetzt in London – das bedeutet viele Stunden im Flugzeug. Irgendwas an der Luft im Flugzeug saugt einfach alles Leben aus der Haut heraus. Mount Purious Rosenwasser ist meine Lösung hierfür. Vor dem Flug benutze ich es, um die Haut vorzubereiten, und sobald ich abhebe trinke ich so viel wie möglich. Komischerweise halte ich die meisten Flüge aus, ohne ständig auf die Toilette rennen zu müssen, trotz meiner Faustregel für jede Stunde einen Liter zu trinken. Ich denke, mein Körper braucht einfach jeden Tropfen auf, den er kriegen kann.

 

Make-Up

Ich habe erst vor etwa sechs Monaten begonnen, meine Make-up-Routine auf natürliche Produkte umzustellen, habe aber immer noch nicht die richtige Foundation gefunden. An Tagen, an denen ich Make-up tragen möchte, mische ich eine übrig gebliebene konventionelle Foundation zu gleichen Teilen mit der Weleda Iris Erfrischenden Feuchtigkeitspflege. Ich spüre nicht gerne eine dicke Schicht auf meiner Haut – gibt es irgendwas schlimmeres als die Foundation am Handyscreen kleben zu haben? Die Kombination mit der Tagespflege sorgt für eine leichtere Textur. Mein Lippenstift ist auch noch ein Relikt aus meinen Tagen vor der Naturkosmetik. Den brauche ich erstmal auf und sehe mich dann nach einer natürlicheren Alternative um. Mein Fokus liegt beim Make-Up immer entweder auf den Augen oder den Lippen. Brauner Lidschatten ist mein Go-To und ich benutze die Lavera Mineral Eyeshadow Palette. Als Highlighter verwende ich gerne den BYBI Babe Balm. Der reichthaltige Balm ist gut für trockene Hautstellen, kann aber vielseitig eingesetzt werden und ist auf den Wangenknochen schön glowy. Meine Nägel sind eigentlich immer lackiert, ich liebe Kure Bazaar und finde, dass der Lack ganz gut hält. Ich wasche täglich mein Geschirr und normalerweise leiden Nagellacke bei mir schnell. Deshalb werde ich mir noch den Top Coat zulegen.
Meine Make-Up zum Ausgehen unterscheidet sich nicht sehr von meinem täglichen Look. Ehrlich gesagt würde ich lieber einen knalligen roten Lippenstift zum Wochenmarkt tragen und zur Party völlig ohne Make-Up gehen. Ich mag den Widerspruch.

 

Abends

Abends entferne ich mein Make-Up mit dem Sante Make-up Entferner und reinige das Gesicht mit dem Avène Cleanance Cleansing Gel. Ich bin meinen Pflegeprodukten sehr treu und wenn etwas funktioniert, dann kaufe ich es gerne mehrmals nach. Das Reinigungsgel benutze ich schon ewig, ich sehe mich aber nach einer natürlichen Version um. Meine Nachtpflege? Kokosöl! Ich habe auch schon Oil Pulling ausprobiert, und sofort ein Resultat gesehen. Aber so sehr ich Kokosöl auch überall sonst liebe, es zwanzig Minuten lang im Mund zu gurgeln und dabei nur herumzusitzen ist für mich pure Langeweile. Das halte ich auf Dauer nicht durch.
Mandelöl ist ein essentieller Teil meiner Beauty-Routine. Es wirkt Wunder bei trockener Haut, brüchigen Nägeln und sogar um die Wimpern zu kräftigen. Jeden Abend massiere ich etwas Mandelöl in meine Fingernägel und schiebe die Nagelhaut sanft zurück. Meine Nägel waren lange sehr brüchig und biegsam aber dieses tägliche Ritual hat sie viel kräftiger werden lassen. Ich habe auch alle meine Freunde dazu gebracht, es auszuprobieren. Irgendwann rief mich eine Freundin an und klagte, ‚Jil, meine Nägel wachsen wie verrückt, ich muss sie jeden zweiten Tag kürzen.‘, und sie musste damit aufhören.

 

Haare

In meinen Teenager-Jahren habe ich mal über dem Waschbecken mit roter Farbe experimentiert, aber seitdem trage ich meine Naturhaarfarbe. In letzter Zeit habe ich überlegt, es mal mit blond zu versuchen, aber da ich so viel Zeit in der italienischen Sonne verbringe, hellen meine Haare im Sommer ohnehin ganz natürlich auf. Manchmal helfe ich mit Zitronensaft nach. Ich wasche meine Haare ein- oder zweimal in der Woche mit dem Faith in Nature Coconut Shampoo und Conditioner. Ich wasche mit lauwarmem Wasser, und spüle dann mit Kaltem nach. Ich glaube, das macht die Haare kräftiger. Einmal im Monat mache ich mit meinem Lieblingskokosöl (roh und kaltgepresst) eine Haarmaske über Nacht. Ich sage ja, Kokosöl überall.

 

Body

Ich probiere gerne DIY-Beautyrezepte aus. Eine Mischung aus hochwertigem Biohonig, Haferflocken und Kokosöl ist ein großartiges Peeling. Mein Signature-Körperpeeling mische ich aus Kaffeesatz, Salz und – was sonst – Kokosöl. Das benutze ich jeden Samstag in der Dusche und es hinterlässt die Haut weich, gepflegt und erstaunlicherweise sogar etwas gestrafft! Außerdem duftet es nach Kokos, was meiner Meinung nach der beste Duft überhaupt ist. Schenk mir bloß nie Parfüm – das landet nur im Regal. Ich rieche einfach am liebsten nach Kokos.
Jedes Mal wenn ich in Deutschland bin, kehre ich mit einer großen Packung Luvos Heilerde nach Hause zurück. Ich benutze die Heilerdemaske zum selbst anrühren schon seit ca. 10 Jahren und ein Riesenkarton kostet in der Drogerie bloß ein Paar Euro.

 

Foto + Text: Jill Carrara @jilcarrara interviewt von Aniko Legner @nogelato für Powder Paper

 

Hier geht’s zu Aniko’s Clean Routine!

 

  • Comments

  • avatar
    Jil Carrara

    DANKE für den tollen Artikel! ❤️ Super ehre auf powder paper zu sein 🙂

    • avatar
      Anikó Legner

      <3 Danke für die Einblicke!

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