The Clean Routine – Judith Springer

Fine Deo Founder Judith Springer
Gründerin von Fine Deo
„Ich bin ein großer Fan von Dry Brushing“

Fine Deo Founder Judith Springer
 
Fine Deo Founder Judith Springer
Fine Deo Founder Judith Springer
 
Fine Deo Founder Judith Springer
Dr Hauschka Fevitalisierende Maske
 
Dr Hauschka Fevitalisierende Maske
Powder Paper Fine Deo Founder Judith Springer
 
Powder Paper Fine Deo Founder Judith Springer
Fine Deo Founder Judith Springer
 
Fine Deo Founder Judith Springer
Fine Deo Founder Judith Springer
 
Fine Deo Founder Judith Springer
Powder Paper Clean Routine Judith Springer
 
Powder Paper Clean Routine Judith Springer
Fine Deo Founder Judith Springer
 
Fine Deo Founder Judith Springer
Fine Deo Founder Judith Springer
 
Fine Deo Founder Judith Springer
Fine Deo Founder Judith Springer
 
Fine Deo Founder Judith Springer
Fine Deo Founder Judith Springer
 
Fine Deo Founder Judith Springer
Dry Brushing Trockenbürsten Powder Paper
 
Dry Brushing Trockenbürsten Powder Paper

 

Ich bin eigentlich gelernte Juristin und habe ein Diplom in Kultur und Medien Management. Ich arbeite nun seit 10 Jahren als Kuratorin, leite einen Kunstprojektraum für zeitgenössische Kunst und arbeite als wissenschaftliche Forscherin für Goldsmith in London.
Fine war nicht geplant – eher ein Zufall, wenn es denn so etwas wie Zufälle gibt. Jedenfalls ist es mittlerweile zum Hauptprojekt mutiert, sodass kaum Zeit bleibt für meine anderen Jobs.
Eine Freundin, eine australische Bloggerin, hat mich darauf gebracht. In Australien hat man ein anderes Verhältnis zu Natron-Deo. Man macht es einfach selbst. So gab sie mir das Rezept und ich begann zu Hause in der Küche zu tüfteln. Es klappte auch auf Anhieb ziemlich gut, sodass ich gleich motivierter war zu experimentieren. Damit meine ich vor allem am Duft zu basteln. Ich hatte schon immer eine Faszination für Gerüche. Als ich klein war, fand ich es immer toll mit meiner Mutter in den Ökoladen zu gehen und dort diesen typischen Raumduft aufzusaugen – etwas muffig mit dieser unverkennbaren Lavendel-Signatur. Ich weiß noch, wie ich immer dachte: „Wenn ich mal groß bin, kauf ich da immer ein.“
Meine Familie war schon immer ökologisch orientiert. Ich kann mich noch gut an die Weleda Hautcreme in unserem Badezimmer erinnern. Als Jugendliche habe ich dann sehr viel Dr.Hauschka benutzt und mag es immer noch – vor allem die Gesichtsmasken. Ich benutze regelmäßig die Revitalisierende und die Reichhaltige Crememaske. Man sieht wirklich einen Effekt und sie sind nicht so extrem teuer. 

Zum Abschminken nehme ich Kokosöl. Ich benutze das von RMS Beauty. Es ist sehr cremig und perfekt dafür geeignet. Ich massiere es einfach ein und nehme alles mit einem heißen Waschlappen ab. Danach nehme ich den Toner von Lovely Day Botanicals und mixe noch etwas Hyaluron Serum mit dem Gesichtsöl von RMS Beauty. Das Serum hilft dem Öl besser einzuziehen. Meine Routine ist reduzierter geworden, vor allem seit ich Öle verwende. Es gibt mittlerweile so viele gute Pflegeöle, sodass ich nicht mal mehr Augencreme verwende. Ich trage einfach etwas davon unter den Augen auf.
Von Josh Rosebrook gibt es einen tollen Toner, den ich gerne morgens mit einem Primavera-Öl verwende. Josh teilt auf seinem Blog tolle Beauty-Tipps. Seine Dry Oil Cleansing Method wende ich morgens an.

Ich bin ein großer Fan von Dry Brushing. Das habe ich mal auf einem Blog entdeckt. Ich dachte zunächst, die Bürste sei viel zu hart, aber meine Haut hat sich wirklich extrem dadurch gebessert. Sie ist besonders im Winter sehr trocken und durch das Trockenbürsten ist das viel besser geworden. Zudem wird der Kreislauf angeregt – sehr empfehlenswert bei niedrigem Blutdruck.

Mein Make-Up variiert nach Hautzustand und Jahreszeit. Im Winter trage ich gerne Foundation. Hier greife ich dann zur Cremefoundation von Kjaer Weis und mattiere alles mit etwas Tinted Un Powder von RMS Beauty. Ich bin ein RMS-Junkie. Das habe ich mal bei MDC Cosmetic in Prenzlauer Berg entdeckt und seitdem stapeln siech die kleinen Pöttchen in meinem Badezimmer. 
Im Sommer greife ich dann zu leichteren Texturen. Ich habe schon etliche Sonnencremes ausprobiert und keine hat mich überzeugt. Ich hatte immer das Gefühl sie würden auf der Haut schmelzen und die Poren verstopfen. Der Tinted Moisturizer von Josh Rosebrook ist die beste Creme überhaupt. Er hat SPF 30, riecht super, glänzt nicht und trägt nicht auf. Ich lasse mir die Produkte immer aus den USA mitbringen.

Generell finde ich Schminken toll. Ich liebe den kreativen Akt. Ich habe früher immer in den Magazinen meiner Mutter geblättert und auf diese Weise viel darüber gelernt. Nur Lippenstift verwende ich nicht so gerne. Meine Lippen sind sehr hell und so kann das alles schnell sehr angemalt aussehen. Die RMS Lip2Cheeks und die Tinted Lip Conditioner von ILIA sind deshalb ideal. Sie geben nur einen Hauch Farbe. Von RMS gibt es ein tolles Orange und von ILIA ‚Arabian Knights‘, ein absoluter Klassiker, wenn man Kirschroten Stain mag. Meine Mascara ist von Kjaer Weis. Ich kaufe mir einfach regelmäßig einen Refill nach. Die Volumizing Mascara von RMS Beauty kann ich aber auch sehr empfehlen. Sie macht die Wimpern dichter. Die von Kjaer Weis verlängert sie vielmehr.

Meine Haare wasche ich mit Aleppo Seife. Das Amazingy Mag hat einen tollen Artikel zum Thema trockene Kopfhaut und Schuppen. Danach bin ich auf sulfatfreie Produkte umgestiegen. Früher habe ich viel Aveda benutzt, bis ich herausfand, dass die Marke gar nicht so natürlich ist. Mir gefiel vor allem der Geruch.
Nun verwende ich Rahua und Josh Rosebrook für Haarpflege und Styling. Letztere haben ein sehr gutes Haarspray, das leider aus dem Sortiment geht; scheint wohl wirklich immer altmodischer zu werden.
Ich schneide meinen Freunden ab und zu die Haare. Ich habe das ein paar mal beim Frisör beobachtet und konnte es mir sehr gut merken. Mein visuelles Gedächtnis hilft dabei sehr. Die perfekte Ergänzung zu meinem Mann, der in der Musikbranche arbeitet. (lacht)

Neben all den Produkten, ist mir Schönheit von innen aber genauso wichtig. Frühstück und das halbe Mittagessen werden bei mir seit mehr als drei Jahren durch Green Smoothies ersetzt. Ich fühle eine Leichtigkeit, habe viel mehr Power und kann mich besser konzentrieren. Zudem mache ich Yoga und meditiere regelmäßig. Seit einem Jahr bin ich nun auch Yoga-Lehrerin. Die Ausbildung dazu fließt auch in die Entstehungsgeschichte von Fine ein. Eine meiner damaligen Schülerinnen – tolle Grafikdesignerin – wollte damals gerne Privatstunden bei mir nehmen und so kam es zu einem Tauschgeschäft. So wurde Fines CI auf dem Fundament von Ausgeglichenheit und Balance geboren. Ist das nicht schön?


Foto: Powder Paper

 

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